Freitag, 12. April 2013

Informationen, die die Welt verändern

Wer seine Informationen wie so viele heute aus dem Internet bezieht, der bekommt ein breites Spektrum an Meinungen und Positionen geboten, das wird sich nun ändern.

Seit einigen Monaten schon beschränken die großen Verlage die kostenlosen Zugriffsmöglichkeiten auf die Informationen ihrer Printmedien. Der Bundestag hat nun ein Gesetz, das Leistungsschutzrecht, verabschiedet, dass es Anbietern wie Google untersagt, weiterhin Artikel im Netz zu verbreiten, bzw. durch ihre Nachichtendienste (in diesem Fall Google News) zu vervielfältigen.

Beides zusammen hat zur Folge, dass das Informationsangebot, dass sich seit Mitte der 90er Jahre stets verbreitert hat, nun zu schrumpfen droht. Eine Entwicklung, die im Digitalzeitalter mehr als der Protektionismus alter Lebensformate – Zeitung – ist. Es ist eine Entwicklung, die einem zu Denken geben sollte, denn das Einschränken der Möglichkeit, Informationen aus möglichst vielen verschiedenen Quellen beziehen zu können, ist eine Einschränkung unseres Rechtes auf eine freie Entfaltung der Persönlichkeit.

Weit hergegriffen? Ganz sicher nicht.
Entfaltung bedeutet Innovation, Innovation verlangt nach Wissen und Wissen beruht auf Information. Eine simple Kette, eigentlich, aber sie wird in ihren Grundfesten erschüttert.

Robert Nef stellt fest, dass Lernen und Lehren immer einhergehen. Auch viele unserer Lehrer betonen immer wieder, sie wollen auch von uns lernen, wie wir auch von ihnen lernen. Zu lernen bedeutet aber auch, Willens zu sein, sein eigenes Wissen weiterzugeben. Besonders wichtig dabei sein, dass man Reproduktion dabei nicht vergisst.
Es macht nämlich einen großen Unterschied, ob man nur nach Neuem strebt und das Alte vergisst oder ob man sich den Leistungen der Vorwelt annimmt, um sie zu verbessern und zum Positiven einzusetzen.

Und damit schlage ich den Bogen zurück zu den Zeitungen. Werden einem jungen Menschen die Informationen verwährt, die er benötigt hätte, die Welt um nur einen winzigen Bruchteil zu verbessern oder einen Teil in sich zu entdecken, den er ohne diese Information nicht hätte finden können, so ist dies ein entscheidender Eingriff in sein Recht auf eine freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, der so nicht einfach akzeptiert werden darf.

  FCB

Pro: Attestpflicht

In unserem Jahrgang wird in letzter Zeit viel über die Attestpflicht diskutiert. So gehen zum Beispiel Gerüchte rum, dass alle Kunstkurse des 12. Jahrgangs ein Attest vom Arzt vorlegen müssen, wenn sie krank waren. Sowas klingt immer ungerecht, aber vielleicht sollte man sich zuerst einmal fragen, wieso die Lehrer darauf kommen. Gerade im Nachmittagsunterricht der Oberstufe kommt es oft vor, dass einige Schüler und Schülerinnen fehlen, da sie keine Lust haben, bis um 16 Uhr in der Schule zu hocken. Wenn sich dieses Phänomen wiederholt, besonders wenn es die gleichen Schüler und Schülerinnen sind, werden die Lehrer natürlich darauf aufmerksam. Das kann dazu führen, dass die Fachlehrer irgendwann die Konsequenzen ziehen und ein Attest fordern, wenn jemand gefehlt hat. Natürlich ist es ungerecht für diejenigen, die fast immer am Unterricht teilnehmen und die gleich zum Arzt rennen müssen, wenn sie sich nicht gut fühlen. 
Trotzdem, eine solche Überlegung kommt nicht plötzlich oder für irgendwen überraschend. Die Fehlstunden der Oberstufenklassen sind nicht gerade gering und nicht nur bei einzelnen Personen besonders hoch. Das Prinzip der Klassengemeinschaft ist in diesem Falle einfach und klar: Die Klasse ist nur so stark wie ihre schwächsten Mitglieder. Wenn einige die Grenzen zu sehr überschreiten, aus was für Gründen auch immer, muss die gesamte Klasse dafür büßen. Man fordert mehr Teamwork im Klassenverband und natürlich auch mehr Vernunft. Letztendlich ist es auch eine gute Warnung für andere Kurse und Jahrgänge, die vielleicht auch irgendwann am „Kein-Bock-Syndrom“ leiden werden.

HvW

Contra Attestpflicht

Alle Schüler der Oberstufe kennen es bereits: Fehlt man drei Tage oder länger in der Schule und kann somit nicht am Unterricht teilnehmen, dann muss zusammen mit dem Entschuldigungsschreiben ein Attest vorgelegt werden. Alles kein Problem!
Doch aufgrund der drastischen Zunahme der Fehlstunden vieler Schüler, sollen nun strengere Maßnahmen ergriffen werden, die alle Schüler und Schülerinnen der Oberstufe betreffen, um die Fehlstunden zu reduzieren.
In Zukunft soll von allen Schülern und Schülerinnen, die nicht am Unterricht teilnehmen, schon am ersten Tag des Fehlens ein Attest verlangt werden.
Doch ist die Einführung einer solchen Maßnahme wirklich sinnvoll? Ich denke nicht!
Wenn einen Schüler beispielsweise mal eine dicke Grippe erwischt und dieser 3 – 4 Tage nicht fähig ist die Schule zu besuchen, natürlich auch um andere Mitschüler nicht anzustecken, dann hat er durchschnittlich schon 20 bis 30 Fehlstunden auf dem Zeugnis stehen. Diese Zahl summiert sich enorm schnell durch Unpässlichkeiten, zugezogene Verletzungen oder andere Krankheiten. Die Folge dessen, ist der Vorwurf an die Schüler, dass diese immer häufiger den Unterricht schwänzen würden. Dies ist eine Aussage, die ich nicht abstreiten kann. Ich denke jedoch, dass SchülerInnen im Alter von 16 – 20 Jahren selbst in der Lage sind zu entscheiden, wann man sich lieber einen Tag auskurieren sollte, um somit vielleicht schon einen Tag später wieder konzentriert am Unterricht teilnehmen zu können. Wird nun ein Attest für wirklich jedes Fehlen gefordert, dann schleppen sich die Schüler lieber krank in die Schule, um sich ewige Wartezeiten beim Arzt ersparen zu können.
Die Folge daraus sind kranke, unkonzentrierte Schüler, die möglicherweise andere Mitschüler anstecken und sich somit nicht gut genug auf Prüfungen und Klausuren vorbereiten können.

AMH

Buchkritik zu Merde Happens

Begleitet einen Engländer aus Frankreich auf einem Road Trip durch die Vereinigten Staaten..
Paul West ist ein typisch pessimistischer England, der sich immer noch schwer tut mit dem französischen Alltag klarzukommen. Nur seiner pariser Freundin zuliebe zieht er nicht zurück in die Heimat. Denn er mag in Paris vielleicht seine Liebe gefunden haben, aber beruflich ziehen finstere Wolken am Himmel auf. Durch mehr oder weniger Zufall gerät er dann an einen außergewöhnlichen Job, der alle seine Probleme lösen würde. Er soll für ein Tourismusunternehmen als britischer Vertreter im Mini durch die Staaten touren. Weg aus Frankreich, aus der finanziellen Misere und dafür bezahlt werden typisch britisch zu sein: Klingt perfekt, denn verrückter als die Franzosen können die Amis wohl kaum sein. Doch mit seiner nicht ganz unkomplizierten Freundin und einem amerikanischen Hobbydichter an Bord sind Umwege vorprogrammiert.
Das Buch gehört zu einer ganzen Reihe der Autor Clarke über sein Alter Ego Paul West. Er berichtet mit sehr viel Humor, oftmals typisch britisch, und nimmt so manches landestypische Klischees auf die Schippe. Durch viele einzelne, witzig geschriebene Anekdoten wird das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen in den Vordergrund gestellt. Ob auf einer „Tea Party“ in Boston oder in einer Karaoke-Bar in Miami – Paul West lässt meist kein Fettnäpfchen aus. Genau das macht ihn bei Leser jedoch charismatisch. Lest selbst, ob er es auch schafft die Amis für sich zu begeistern.

ANF

Wir lassen uns das Färben nicht verderben!

Ostern steht schon wieder vor der Tür und vereinzelt kann man auch schon bunte Ostereier entdecken. Doch irgendwie erinnert das Wetter eher an tiefsten Winter und Weihnachten.
Habt ihr das Wetter allmählich auch satt und wollt jetzt endlich Frühling haben? Mit diesen Osterideen ist das Wetter schnell vergessen und die Vorfreude auf das gemeinsame Osterfest steigt umso mehr.
Zum Ostereierfärben ist man nie zu alt! Doch man muss sie ja nicht immer nur färben, sondern kann mithilfe von Zeitungspapier lustige und ganz individuelle Ostereier basteln. Hierfür pustet ihr einfach die Eier aus, schneidet Zeitungspapier in kleine Schnipsel und beklebt die Ostereier dann mit mehreren Lagen vom Papier. Oben drauf könnt ihr dann noch kleine Schmetterlinge kleben.
Oder ihr habt keine Lust auf Basteln, sondern wollt lieber etwas Leckeres naschen? Auch kein Problem, denn mit diesem Rezept für österliche Amerikaner könnt ihr gar nichts verkehrt machen.
Für zwölf Amerikaner braucht ihr: 100g Butter, 300g Puderzucker, Vanillin-Zucker, 3 Eier, 4 EL Milch, 200g Mehl, 1 Packung Puddingpulver, 3 TL Backpulver und etwas rote Lebensmittelfarbe.
Zuerst rührt ihr die Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillin-Zucker zusammen schaumig. Dann trennt ihr ein Ei und rührt nacheinander 2 Eier und 1 Eigelb unter. Dann die Milch zufügen und danach das Mehl mit dem Pudding- und Backpulver vermischen und ebenfalls unterrühren. Mit einem Esslöffel setzt ihr nun große Teighäufchen auf ein Backblech und lasst eure Amerikaner 10-12 Minuten bei Umluft und 200°C backen. Wenn sie ausgekühlt sind, macht ihr euch aus 200g Puderzucker und einem Eiweiß Zuckerguss, davon nehmt ihr 2 EL ab und rosa färben. Mit dem weißen Zuckerguss die flache Seite der Amerikaner bestreichen und mit einer Spritztube rosa Häschen oder Gesichter malen. Fertig sind eure Oster-Amerikaner!

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Verwirklichen der Osterideen und natürlich ein unvergessliches Ostern!
ric

Contra: Bundesjugendspiele

Wie wir alle wissen gibt es für paar Klassenstufen jedes Jahr Bundesjugendspiele doch ob die wirklich so toll sind ? Leider gibt es auch ein paar Nachteile. Denn das Üben für die Bundesjugendspiele nimmt schon mal ein paar Sportstunden weg, in der Zeit könnnte man eigentlich ein anderes Thema machen. Aber auch wenn man bei den Bundesjugendspielen etwas machen muss , ist es für viele auch sehr langweilig,denn viele sind vor dem Ende fertig und wissen nicht was sie tun sollen. Auch ein Nachteil ist , dass die Bewertung mit in die Note fließt , für manche ist das zwar gut , aber für andere auch nicht denn es ist ärgerlich wenn man im Sportunterricht supergut ist aber bei denn Bundesjugendspielen nicht ! Doch auch die Übungen sind ein Nachteil ,denn die Kernübungen sind schwierig aber wichtig.Auch wenn man nicht mitmachen kann, muss man 3 Stunden lang Mathe machen aber auch nach oder vor den Bundesjugendspiele hat man noch Unterricht , das ist dann nicht so toll denn nach den Bundesjugendspielen ist man schlapp und dann hat man keine Kraft mehr zum lernen. Was aber auch ein Problem ist , ist Leichtathletik , denn das muss man bis zur Oberstufe machen, Turnen muss man zur siebten aber das ist auch nicht besser .
MaL

Pro: Bundesjugendspiele

Am 08.03.2013 fanden sie wieder statt. Die Bundesjugendspiele.
Einige verbinden damit jetzt Langeweile.
Aber die Bundesjugendspiele haben doch auch gute Seiten.
Man kann viel Spaß haben, indem man sich mit seinen Freunden oder Freundinnen misst.
Außerdem kann man sich bei den Vorbereitungen gegenseitig helfen und sich Tipps geben.
Wenn man nicht genau weiß, was man turnen soll helfen die Lehrer auch gerne.
So ist man nicht ganz auf sich allein gestellt.
Und wenn man gut war, fließt es auch in die Note mit ein.
Das heißt, man kann sich ganz einfach die Note verbessern.
Zum Glück werden Jungs und Mädchen getrennt bewertet.
Das ist gut, weil die Bewerter dann nicht wissen, welcher Unterschied zwischen Mädchen und Jungen aus einer Klasse ist.
Außerdem muss man sich dann nicht vor der ganzen Klasse blamieren, wenn man etwas falsch gemacht oder vergessen hat.
Eine andere gute Seite ist, dass manchmal auch die Lehrer bewerten.
Diese bewerten immer korrekt und wenn es der eigene Lehrer oder die eigene Lehrerin ist, sieht diese/r die Vortschritte und gibt gegebenenfalls bessere Punkte.
Also muss man gar nicht so doll aufgeregt sein.
Falls man doch aufgeregt ist, sind ja immer Begleiter dabei, die am Anfang jeder Klasse zugeteilt werden.
Diese sind immer sehr nett und beruhigen einen, wenn man sehr aufgeregt ist.
Wieder ein anderer guter Punkt ist es für uns Schüler, dass alles vorher organisiert wird.
Wir müssen nichts machen, außer üben.
Zu den Organisierungen gehört natürlich auch, dass immer ältere Schüler da sind, falls sich jemand verletzt.
Die sind immer dabei und meistens sehr nett.
Also: ihr seht, die Bundesjugendspiele haben doch ganz gute Seiten und können viel Spaß bringen.
Viel Glück und vor Allem Spaß im nächsten Jahr!

Vio

SVV – Eine Modekrankheit?

Vor einigen Jahren ging ein Aufschrei durch die Medien- Immer mehr Jugendliche würden sich selbst mit scharfen Gegenständen verletzen. Dies nennt man Selbstverletzendes Verhalten, kurz SVV. Schuld an jener neuen 'Volkskrankheit' seien Druck in der Schule, Scheidung der Eltern oder Liebeskummer. Nach einiger Zeit ebbten die Berichte ab und die im Volksmund als 'Ritzer' bezeichneten Jugendliche traten buchstäblich wieder in den Hintergrund. Aber wie war es überhaupt dazu gekommen? Durch die Veröffentlichung verschiedener Lebensgeschichten einzelner Ritzer in Zeitschriften wie 'Bravo' kamen viele Jugendliche zum ersten Mal in Berührung mit diesem Thema. Selbstverständlich ist Aufklärung ein wichtiger Teil der Prävention von SVV, jedoch scheint der Zeitpunkt extrem ungünstig gewählt. Die meisten 'Bravo'-Leser sind zwischen 13 und 18 Jahren alt. In dieser aufreibenden, schwierigen Zeit, der Pubertät, brechen oft unverarbeitete Kindheitstraumata hervor und Kinder beginnen, ihren Körper zu entdecken, probieren sich aus. Durch den makabaren 'Hype' des SVV begannen viele Jugendliche jedoch, sich selbst zu verletzen, ohne einen konkreten Grund zu haben. Viel mehr spielte hierbei eine Art Gruppenzwang eine Rolle: In der 6.-9. Klasse gehörte es schon fast zum guten Ton, sich mindestens einmal selbst verletzt zu haben, um die -meist erfundenen oder überdramatisierten- Geschichten hinter den aus dem SVV resultierenden Narben zu erzählen. SVV wurde damit zu einer Modekrankheit degradiert, sodass die Unterscheidung zwischen einem hilfsbedürftigen, ernsthaft gefährdeten Jugendlichen und einem 'Fashion-Victim' nahezu unmöglich wurde.
Heutzutage ist das Thema SVV kaum noch in den Medien präsent, da nach einer bestimmten Zeit das SVV als Nebeneffekt der Pubertät abgetan wurde. Lediglich in speziellen Foren oder Plattformen wird dieser 'Trend' weiterhin gehypt und verfolgt. Diese Entwicklung ist jedoch ein zweischneidiges Schwert: Studien zufolge sind in Deutschland rund eine Million Kinder und Jugendliche im Alter von 11-24 Jahren betroffen. Diese Jugendliche leiden unter einer ernsthaften Verhaltensstörung, die schreckliche Maße annehmen kann und die Jugendlichen stark gefährdet. In der Gesellschaft werden sie jedoch nur noch als aufmerksamkeitssuchende, exzentrische, pubertierende Kinder angesehen, die sich mit ein wenig Selbstdisziplin und Besinnung allein helfen könnten. Diese Annahme führt allerdings nur zu einer Folge: SVV-Patienten wird möglich, ihre Krankheit herunterzuspielen, bis es eventuell zu spät ist – und die Gesellschaft hat grade noch ein Kopfschütteln übrig.

SKN

Odessa und die geheime Welt der Bücher

Das Buch wurde von Peter van Olmen geschrieben und es erschien 2012 als Taschenbuch erstmals in Deutschland.
Es geht in diesem Buch um die zwölfjährige Odessa.
Sie lebt alleine mit ihrer Mutter in einem kleinen Haus.
Eigentlich verstehen Odessa und ihre Mutter sich gut, doch Odessas Mutter verbietet ihr nach draußen zu gehen und gibt Odessa einzelunterricht.
Dazu kommt noch, dass Odessa nicht weiß, wer ihr Vater ist.
Trotzdem verstößt Odessa jede Nacht gegen die Regeln ihrer Mutter und schleicht sich auf die Dächer.
Sie kennt die Dächer wie ihre Westentasche und hat auch ihren Lieblingsplatz.
Von dort schreibt sie immer Gedichte, faltet diese zu Papierflugzeugen und wirft diese von den Dächern aus auf die Straße.
Doch eines Nachts geschiet etwas komisches.
Odessa sieht auf einer Bank ein leuchtendes Buch.
Sie nimmt es, doch das war ein großer Fehler.
Denn jetzt wird sie von komische Männern in langen Gewändern verfolgt.
Zudem sieht sie auch noch, wie ihre Muter von komischen Wesen entführt wird, die Odessas Haus niederbrennen.
Als Odessa nicht mehr weiß, was sie tun soll, lernt sie einen sprechenden Vogel kennen. Lode A.
Lode A erzählt ihr, wo ihre Mutter ist und gemeinsam machen sie sich auf, zur geheimen Schriftstellerstadt Scribopolis.
Dort versucht sie, sich genauso wie alle anderen zu verhalten.
Doch das gelingt ihr nicht.
Gleich am ersten Tag in der Dichterstadt macht sie sich unbeliebt.
Trotzdem bleibt sie stark und versucht mit Lode A. ihre Mutter zu befreien und ihren Vater zu finden.
Ob sie es schafft, müsst ihr selbst lesen.
Dieses Buch ist schon auf der ersten Seite fesselnd geschrieben. Wenn man angefangen hat zu lesen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Es ist ab 12 Jahren und nicht nur für Mädchen.
Viel Spaß beim Lesen!
Vio

Donnerstag, 21. Februar 2013

Die stetige Frage



G8 oder G9? Es gab ein langes Hin und Her, aber dann im Sommer 2008 wurde der erste Jahrgang mit dem „Turbo-Abi“ an vielen Gymnasien Schleswig-Holsteins eingeführt.
Doch es hagelte Kritik; die Schüler seien überlastet, sagten die Eltern. Es bliebe bei den langen Tagen und den vielen Hausaufgaben keine Zeit mehr für Hobbys und Freizeit. Man hörte in den Medien viele Berichte.
Doch in den letzten Monaten ließ der große Trubel nach und die Diskussionen rückten in den Hintergrund des allgemeinen Interesses.
Doch die Debatte besteht immer noch und die Frage: G8, G9 oder doch die Y-Variante?
Die Wurzeln des „Turbo-Abis“ liegen in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, damals wurde das erste Mal auf G8 umgestellt, um schneller junge Soldaten für die Wehrmacht zu bekommen.
Nach Kriegsende behielt die DDR das 12-jährige Konzept bei, die neugegründete Bundesrepublik Deutschland kehrte wieder zu 13 Jahren zurück. Doch nach der Wiedervereinigung führten alle Bundesländer das 13-jährige Abitur ein, außer Sachsen und Thüringen.
Auch der größte Teil der Bundesrepublik entschloss sich, zwischen 2000 und 2007, das G8 wieder einzuführen, und das ist bis heute auch fast gänzlich abgeschlossen.
Trotzdem ist Deutschland in Sachen Bildung ein Flickenteppich und jedes Bundesland geht seinen eigenen Weg.
Doch kann seit dem Schuljahr 2011/12 an Gymnasien die Y-Variante angeboten werden, bei der an einer Schule G8 und G9 angeboten werden und der Schüler entscheiden darf.
Es gibt schon wieder Versuche von der Schleswig-Holsteinischen Bildungsministerin, diese Variante abzuschaffen, und den Schülern die Wahlmöglichkeit, aber auch den Schulen die zusätzliche Belastung zu nehmen.
Jedoch wurde das zugehörige, neue Gesetz (noch) nicht verabschiedet.
Es wird also auch die nächsten Jahre noch Chaos in der Bildungspolitik herrschen, in den einzelnen Bundesländern, aber auch in der ganzen Republik.
Man kann also nur hoffen, dass es eine kinder-/ jugendgerechte Lösung der Bildung geben kann und wird.
 Meiner Meinung nach sollte die Y-Methode unbedingt erhalten bleiben, da den Schüler, die nur wenige Gymnasien in der Umgebung haben, die Wahl genommen wird, da sie sonst die eine Variante akzeptieren müssen oder einen andere n Schultyp besuchen müssen.
Außerdem hoffe ich, dass dieses große Hin und Her bald endlich mal zu Ende ist, und dass alle mit dieser Lösung leben können.
Ich selbst bin im ersten Jahrgang des G8-Abiturs und denke aktuell, dass G8 nicht schlecht ist, jedoch sehr viel Stress bedeutet, mit dem einige Menschen nicht umgehen können, aber wenn es einige wiederum können, dann sollte ihnen die G8 Variante offen gehalten werden und man gewöhnt sich auch ein wenig an Druck.
Die G9 Variante ist natürlich wesentlich stressfreier, weshalb ich überzeugt davon bin, dass jeder Schüler, mit Hilfe von Eltern und Lehrern, die Wahl haben sollte.
Auf jeden Fall wird es auch in den nächsten Monaten noch viel Kritik, Streit und viele Diskussionen geben, aber wann es ganz klar entschieden ist, weiß wohl niemand.
LAD