Sonntag, 10. Februar 2013

Politik in der Schule? Nein, danke!



Am vergangenen Wochenende fand eine Veranstaltung der Antifa Dithmarschen unter dem Motto „Blut muss fließen“ in Gemeindehaus in Heide statt. Ein Dokumentarfilm über die Rechtsrockszene sollte mit anschließender Diskussion gezeigt werden.
Einer Bewertung der Veranstaltung möchte ich mich enthalten, ich habe die Veranstaltung nicht besucht, aber was im Vorfeld geschehen ist, sollte nicht unerwähnt bleiben.
Nicht zum ersten Mal ließ die Antifa Flyer für eine solche Veranstaltung an unserer Schule verteilen. Unangemeldet natürlich. Denn, so weiß es auch jeder politisch Aktive, Schulen sind politwerbefreie Zonen.
Geregelt wird das Ganze durch das Schulgesetz. § 29 (4) und (5) geben Aufschluss darüber:

(4) Veranstaltungen durch nicht zur Schule gehörende Personen in oder außerhalb der Schule darf die Schulleiterin oder der Schulleiter als Schulveranstaltungen nur genehmigen, wenn sie von Bedeutung für Unterricht und Erziehung in der Schule sind.(5) In den öffentlichen Schulen ist während der Unterrichtszeit die Tätigkeit politischer Parteien unzulässig. Dies gilt nicht im Rahmen der Auseinandersetzung mit deren Meinungsvielfalt nach Maßgabe des Absatzes 4.

Der Zweck schien hier Mal wieder einmal die Mittel zu heiligen. Wer gegen rechts ist, scheint sich alles herausnehmen zu dürfen, aber das kann nicht Sinn eines Schulgesetzes sein. Wir wollen keine politische Werbung und Beeinflussung an Schulen. Das hat man in Deutschland drei Mal erleben müssen. Im Kaiserreich mit überspitztem Militarismus, in Nazi-Deutschland mit Rassismus und Antisemitismus und in der DDR mit Unterdrückung von Meinungen. Das sollte uns nicht nochmal passieren. Wir sind aufgeklärt und tragen die Verantwortung unserer Geschichte. Wir dürfen nicht zulassen, dass so etwas noch einmal geschieht. Weist eure Mitschüler oder auch Fremde, die diese Werbung an unserer Schule platzieren darauf hin, tut euren Beitrag zum Erhalt einer politikfreien Schule.
Jeder soll sich selbst eine Meinung bilden – und das geht nur in einem Raum, der frei von der Beeinflussung der Politik ist.
 FCB

Aus Ricas Sicht ~ Wanna be my valentine?



Am 14. Februar ist es wieder so weit: Alle sind gespannt, ob sie von ihrem Schwarm (oder gar einem wildfremden Menschen?) eine Rose, Pralinen oder eine schöne Karte bekommen.
Die Wangen der Mädchen sind gerötet, die Jungs überlegen fieberhaft, womit man das Herz der Angebeteten erfreuen kann.
In Amerika ist der Valentinstag immer ein großes Event für alle Schüler und Schülerinnen. Es gibt etliche Filme über diesen besonderen Tag und meistens enden sie damit, dass sich ein Traumpaar gefunden hat.
Ist es nicht insgeheim von jedem von uns der größte Wunsch, endlich seine wahre Lieben zu finden und – so banal es auch klingen mag – den Rest seiner Tage mit diesem Menschen zu verbringen?
Wir sehnen uns doch alle nach dem Gefühl, sich wieder zu verlieben und sich einfach in einer Beziehung fallen zu lassen. Die tausend, flatternden Schmetterlinge in der Magengrube, das wunderschöne, strahlende Lächeln des anderen und natürlich dieser Moment, wenn dein Schwarm dich in den Arm nimmt und nichts anderes auf der Welt mehr wichtig erscheint.
Der Valentinstag bringt uns diesem Tagtraum wieder ein Stück näher, denn da ist es erlaubt, allen etwas vor zu schwärmen und dem anderen eine Kleinigkeit zu schenken. Und wer weiß, vielleicht findet man ja tatsächlich die Liebe seines Lebens?
Meiner Meinung nach ist es an der Zeit, den 14. Februar auch an unserer Schule zu einem besonderen Ereignis zu machen. Sei es durch kleine Zettelchen, Rosen, die in die Klassen geschleust werden oder durch die Wahl des süßesten Valentinstagspärchens.
                                                      ric

Showtime!



Die Premiere ist geschafft. Am Samstag den 26.01.2013 präsentierte die Oberstufentheater-AG ihr aktuelles Stück „Einer flog übers Kuckucksnest“ vor 120 Zuschauern in unserer Aula.
Inszenierung, Bühnenbau, Kostüme, Plakate, Karten, etc. entstanden auch dieses Jahr, allerdings auch mit Unterstützung von außerhalb, in Eigenregie.
Das Publikum zeigte sich begeistert und verließ trotz einiger Fehler und einer kranken Akteurin die Aufführung mit einem zufriedenen Lächeln.
Jetzt ist es das Ziel diese Aufführung in den weiteren drei Terminen zu toppen!
Geboten wurde und wird den Zuschauern ein Einblick in die psychiatrische Anstalt Oberhausen, in die Draufgänger Randle Patrick McMurphy vor einer Gefängnisstrafe flüchtet. Dort angekommen wird schnell klar, dass diese Anstalt kein Urlaub wird! Gepeinigt und tyrannisiert von der Oberschwester Ms Claire Ratched sind die Insassen nur noch sprichwörtliche Wracks ihrer selbst. Mit ihren verschiedenen Krankheiten gehen sie sich nur selber auf die Nerven und auch die einzige Vergnügung, das Kartenspiel, erfüllt die Patienten nicht mehr im Geringsten.
McMurphy gelingt es, wieder frischen Wind in die Truppe zu bringen und sie wieder näher an das Leben zu führen, was Ms Ratched ein Dorn im Auge ist. Sie setzt alles daran ihren Gegner auszuschalten und zu beseitigen.
Wer setzt sich durch und gewinnt den Machtkampf?
Antwort darauf gibt es am 05.02. sowie am 07. und 09. 02. um 19 Uhr in der Aula des WHG.
CNH

Das erste Halbjahr aus der Sicht eines Sextaners



Wenn ich morgens in den Neubau komme, lese ich im Vorübergehen den digitalen Vertretungsplan. Im Klassenraum lege ich meine Sachen ab und unterhalte mich bis es klingelt. Meine neuen Mitschüler sind toll. Von meiner alten Grundschule sind nur fünf weitere Kinder in meiner Klasse. In der Bili-Enlischklasse treffe ich aber noch sechs andere Mitschüler aus meiner früheren Klasse. Meistens habe ich Mathe in der ersten Stunde. Normalerweise mag ich Mathe nicht besonders, aber mit Herrn Alberts macht Mathe Spaß. Die anderen Fächer sind auch schön. Deutsch war schon in der Grundschule ein anspruchsvolles Fach. In diesem Halbjahr durften wir uns anfangs kreativ Geschichten ausdenken, das fand ich schön. Später haben wir die Grammatikregeln verfestigt, die wir in der Grundschule nur angeschnitten hatten. Zum Abschluss des Halbjahres haben wir den „Erlkönig“ von Goethe gelernt und vorgetragen. Ich fand das Vortragen nicht besonders schwer. In Sport haben wir jetzt auch andere Themen als früher: Basketball, Floorball und Geräteturnen. Auch Kunst ist anspruchsvoller. In der Grundschulzeit wurde oftmals nur gebastelt, wir lernen jetzt Portraits und Stillleben zu zeichnen. Erstmals seit der 3. Klasse haben wir in Musik wieder Noten bearbeitet, jetzt wird das Thema richtig vertieft. Mir gefällt, dass wir nicht mehr Heimat- und Sachkunde gemischt haben, sondern zwei neue unabhängige Fächer: In Geographie haben wir erstmals „echte“ Erdgeschichte und das Klima durchgenommen. In Biologie fand ich toll, dass wir etwas über die Zusammensetzung der Nahrungsmittel erarbeitet haben. Im Religionsunterricht fehlt mir, dass wir Englisch sprechen, denn ich komme aus einer Bili-Klasse, wo wir den ganzen Tag Englisch gesprochen haben.
Sonst freue mich auf das nächste Halbjahr und ich glaube, dass die anderen Mitschüler es auch tun.

 J W S

Mittwoch, 16. Januar 2013

Editorial Maia No. 23

Liebe Leserinnen und Leser,
wir sind froh, dass alle den Weltuntergang überlebt haben und hoffentlich gut ins neue Jahr gekommen sind. Wir haben uns auf unserer Titelseite mit dem Jahr 2013 beschäftigt, so dass ihr mit viel Vorfreude die kommenden Ereignisse erwarten könnt oder ihr euch für die eine oder andere Veranstaltung noch informiert. Was auch passieren mag, wir wünschen euch viel Glück und Spaß dabei!
Desweiteren haben wir uns mit hässlichen Weihnachtsgeschenken auseinandergesetzt, um euch kreative Vorschläge zu machen, was ihr damit anfangen könnt. Vielleicht werdet ihr ja von dem Artikel inspiriert.
Außerdem haben wir uns für das Streitthema die Waffengesetze rausgesucht, denn gerade durch den Amoklauf in den Vereinigten Staaten oder dem misslungenen Versuch am GHO, ist dies ein ernst zu nehmendes Thema. Wir sind gespannt, welche Meinung ihr favorisiert.
Ein frohes neues Jahr & viel Spaß beim Lesen!
HvW

Neues Jahr, neues Glück - 2013

Ein neues Jahr hat begonnen. Nebenbei noch mal, Herzlichen Glückwunsch an alle, die den Weltuntergang überlebt haben.
2013. Einige von euch haben sich sicherlich Gedanken über das neue Jahr gemacht. Eine solche Gelegenheit wird zum Beispiel oft genutzt, um sich Vorsätze für das kommende Jahr zu machen. Sich mehr in der Schule anstrengen, mehr Sport machen, gesünder essen, weniger Alkohol trinken. Solche oder ähnliche Ziele setzen sich viele Menschen, doch warum macht man das? Ein neues Jahr bedeutet in gewisser Weise Veränderung. Alleine sich zu merken, dass man nun 2013 als Datum am Rand des Schulheftes schreiben muss, ist eine Veränderung. Daher entscheiden sich viele Menschen dazu, ein neues Jahr zu nutzen, um zum Beispiel Sachen zu erledigen, die im alten Jahr liegen geblieben sind, oder gar nicht erst begonnen wurden.
2013. Was erwartet uns? Wieder ein Weltuntergang? Eine Naturkatastrophe? Krieg? Wir wollen es nicht hoffen. Doch wer kann schon genau sagen, was kommen wird? Wir werden neue Dinge erleben und einiges an Erfahrung dazugewinnen, positives, wie auch negatives. Doch vor allem wird es Veränderungen geben. Ein neues Schuljahr, für einige von euch, das Abitur, der Aufstieg in die Mittel- oder Oberstufe, vielleicht ein Umzug, neue Freunde, Urlaub. Bei all diesen Veränderungen ist es aber auch schön, sich einfach mal nur in sein Zimmer zu setzen und alte Fotos anzugucken, oder Musik zu hören. Etwas, das einem Vertrautheit gibt und die Hoffnung darauf, dass sich nicht alles verändert. Die Jahreslosung für das Jahr 2013 sagt: „ Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebräer 13,14). Dieser Satz zeigt, dass vieles nicht bleibt, wie es ist, aber dass die Zukunft trotzdem gut werden kann.
2013. Viele Wahlen stehen an. Präsidentschaftswahlen in Tschechien und im Iran, im Mai haben wir Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein und im September Bundestagswahl. Im Februar sind die Oscarverleihungen 2013 in Los Angeles und am 16. Mai findet in Malmö in Schweden der Eurovision Songcontest 2013 statt. Außerdem, für die Astronomiefans unter uns: Über Australien und dem Pazifik kann man am 10.Mai eine ringförmige Sonnenfinsternis beobachten.
Alles in allem also ziemlich entspannte Aussichten für das Jahr 2013. Keiner weiß, was noch passieren wird, doch ich wünsche euch allen ein unvergessliches Jahr. Vielleicht passieren einige ungeahnte Dinge, vielleicht aber auch nicht. Was ihr mit eurer Zukunft macht, ist euch selbst überlassen. Gestaltet eure Zukunft nach euren eigenen Vorstellungen!
FiW

Hörbuchkritik: Er ist wieder da

In dem Hörbuch „Er ist wieder da“ (2012) von Timur Vermers, herausgegeben von Lübbe Audio und gelesen von Christoph Maria Herbst, geht es um Hitlers Rückeroberung der deutschen Medien im Jahre 2011.
"Frühjahr 2011. Adolf Hitler erwacht mitten in Berlin. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne seine Frau Eva, im tiefsten Frieden, unter Tausenden von Ausländern."
Es gilt, sich hochzuarbeiten. Als genialer Komödiant wird Hitler sofort entdeckt und gewinnt, langsam aber sicher, an Bedeutung.
Ich fand das Hörbuch sehr amüsant, gerade weil es von Christoph Maria Herbst sehr gut gelesen wurde. Ich kann es jedem empfehlen, obwohl man trotz aller Komik nie die Figur Hitler mit dem realen Hitler verwechseln sollte.

sto

Aus Ricas Sicht ~ ...nur der Umwelt zuliebe



Die wenigen Wochen zwischen Weihnachten und der Zeugnisvergabe sind in etwa so sinnvoll, wie im Hochsommer eine Pudelmütze zu tragen - komplett überflüssig.
Die Schüler denken sich ja doch nur: "Ach, was ich jetzt in diesen Wochen mache, zählt eh nicht so wirklich in ein Zeugnis." Und den Lehrern fällt beinahe täglich ein, dass sie ja noch die Noten eintragen müssen, dass die Zeugniskonferenz schon nächsten Donnerstag ist, und dass man vorher noch schnell einen Test schreiben könnte, um die Schüler noch einmal zum Lernen zu motivieren.
Diese typischen Leerlaufwochen pendeln demnach zwischen Langeweile, Stress für die Lehrer und die Schüler und jedem Morgen der Frage: "Warum, um Gottes Willen, tu ich mir das an?!"
Um diesen unangenehmen Zuständen aus dem Weg zu gehen, gibt es nur eine einzige, sinnvolle Lösung: Wir führen drei Wochen Extraurlaub für alle ein - sowohl für Schüler, als auch für Lehrer.
Nach dann insgesamt fünf Wochen Ferien ist nämlich wirklich jeder erholt und kann sich wieder voll und ganz auf die Schule konzentrieren. Außerdem wird unnötigem Stress und ermüdender Langeweile vorgebeugt und am Ende der Ferien gibt es wesentlich mehr fröhliche Gesichter als noch zuvor.
Und denkt doch erst einmal an die enorme Kosteneinsparung - es wird nicht nur wesentlich weniger Kopierpapier benötigt, sondern auch viel weniger Benzin verbraucht, da die täglichen Fahrstrecken von Lehrern und Schülern entfallen - so werden die Portmonees kaum belastet und wir schützen durch unsere Ferien die Umwelt und können daher mit gutem Gewissen in ein neues Halbjahr starten.

ric

Contra: Strenge Waffengesetze

Verbote verhindern in keinem Bereich des Lebens, dass das Verbotene nicht trotzdem geschieht. Das Werfen von Schneebällen ist auf dem Schulhof verboten, kaum einer wird sich seine gesamte Schulzeit lang daran gehalten haben. Dasselbe gilt auch für Waffengesetze. Wenn jemand wirklich eine Waffe besitzen möchte, dann ist es auch in Deutschland überhaupt kein Problem, an diese heranzukommen. Die Frage ist auch nicht, ob die Notwendigkeit besteht, dass jemand eine Waffe besitzt, denn die Freiheit des Eigentums ist jedem Menschen in seinen Grundrechten gegeben. Es geht niemanden etwas an, was ein anderer besitzt oder besitzen möchte. Und auch das vermeindliche Tötungspotential, das von einer Waffe ausgeht, kann nicht Grund eines Verbotes sein. Schuld ist nämlich nicht das Tatwerkzeug, sondern der Täter. Im Jahr 2000 sind nur 14% aller Tötungsdelikte in Deutschland mit Schusswaffen verübt worden, 0,7% aller Tötungsdelikte mit legalen Waffen. In Neuseeland sind (prozentual) doppelt so viele Haushalte im Besitz von Schusswaffen. Neuseeland hat dieselbe Mordrate mit Schusswaffen wie Deutschland. Ein interessanter Fakt: Die Anzahl legaler Schusswaffen in Deutschland hat in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen. Die Rate des kriminellen Missbrauchst ist dabei stetig gesunken. Die Zahlen des Bundesinnenministeriums zeigen auf eindrucksvolle Weise, dass legale Schusswaffen für Kriminalität kaum eine Rolle spielen. Nur 2,5% aller Straftaten mit Schusswaffen werden mit legalen Waffen begangen, 97,5% mit in illegalem Besitz befindlichen Schusswaffen. Das Max-Planck-Institut für internationales Strafrecht hat dabei festgestellt, dass die Taten mit legalen Schusswaffen dadurch gekennzeichnet sind, dass sie auch dann geschehen würden, wenn keine Schusswaffe greifbar gewesen wäre. Im Affekt wäre dann auf andere Gegenstände, wie z.B. Messer zurückgegriffen worden. Viele haben Angst vor amerikanischen Verhältnissen, betrachtet man aber die Waffengesetze der einzelnen Bundesstaaten und die dazugehörigen Raten der Waffenkriminalität, so stellt man erstaunt fest, dass genau dort, wo die strengsten Waffengesetze herrschen, die Kriminalitätsrate am höchsten ist. Texas, das für sein liberales Waffenrecht bekannt ist, hat geringere Raten als z.B. Washington D.C. (höchste Mordrate in den gesamten USA) oder dem Staat New York mit strikten Waffengesetzen.


Letztendlich lässt sich also sagen, dass die Rechnung „Weniger Waffen“ = „Weniger Morde“ nicht aufgeht. Die Zahlen scheinen das Gegenteil zu beweisen. Durch das Verbreiten von Angst und falschen Anschuldigungen wird die Kriminalität nicht bekämpft werden. Für nähere Informationen schaut doch auf http://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2012/06/13/waffenrecht-mehr-waffen-na-und/ vorbei.


FCB

Pro: Strengere Waffengesetze




Die Bundeswehr trägt seit Jahren dafür Sorge, dass jede einzelne Waffenmunition, die verschossen wird, noch im Nachhinein nachgewiesen werden kann und jede einzelne Waffe sicher verwahrt wird. Dies ist auch der Grund dafür, weshalb Waffen bei der Bundeswehr nicht abhandenkommen und nicht für kriminelle Taten verwendet werden.
In Deutschland herrscht außerdem das Gesetz, dass jeder Besitzer einer Waffe diese ordnungsgemäß verwahren, sowie einen Waffenschein haben muss. Doch trotz dieser Gesetze kommt es immer wieder zu Amokläufen an Schulen, die oft schwerwiegende Folgen haben.
Gerade Amerika ist von diesen schlimmen Gräueltaten betroffen. Am 14. Dezember 2012 beispielsweise stürmte der 20-jährige Adam Lanza aus Newtown die Sandy Hook Elementary School in dem US-Bundesstaat Connecticut. Er führte drei Waffen aus dem legalen Besitz seiner Mutter mit sich und erschoss damit insgesamt 28 Menschen, davon 20 Kinder der Grundschule.
 Dies ist ein Fall von vielen, bei dem ein sonst unauffälliger junger Mann plötzlich zu einem Massenmörder wird. Doch was ist es, was die oftmals noch Jugendlichen dazu verleitet solch grausame Gewalttat zu begehen und unschuldige Menschen zu töten? Die meisten der Amokläufer sind psychisch erkrankt. Dies kann verschiedene Ursachen haben, wie zum Beispiel der Verlust des Bezugs zur Realität, aufgrund von gewaltverherrlichenden Computerspielen oder aber auch langjähriges Mobbing in der Schule, was nicht verarbeitet werden kann.
 Diese Personen sehen deswegen keinen anderen Ausweg, als ihre Wut in Gewalt zu kanalisieren und greifen zu Waffen, die in ihren eigenen Haushalten unverschlossen für alle Familienmitglieder zugänglich sind. Die mangelnde Kontrolle der Waffenscheine oder die nicht vorhandene ordnungsgemäße Sicherung der Schusswaffen führt somit immer häufiger dazu, dass die Pistolen in falsche Hände geraten und die Sicherheit unschuldiger Menschen gefährden.
Strengere Waffengesetze sind also unbedingt nötig, da gerade im heutigen Zeitalter die Zahl der psychisch erkrankten und labilen Menschen stetig steigt und viele von ihnen keine andere Möglichkeit mehr sehen, als mit Waffengewalt gegen andere Menschen vorzugehen, um sich in irgendeiner Art und Weise an der Gesellschaft zu rächen.

AMH