Wenn ich morgens in den Neubau komme, lese ich im Vorübergehen den digitalen Vertretungsplan. Im Klassenraum lege ich meine Sachen ab und unterhalte mich bis es klingelt. Meine neuen Mitschüler sind toll. Von meiner alten Grundschule sind nur fünf weitere Kinder in meiner Klasse. In der Bili-Enlischklasse treffe ich aber noch sechs andere Mitschüler aus meiner früheren Klasse. Meistens habe ich Mathe in der ersten Stunde. Normalerweise mag ich Mathe nicht besonders, aber mit Herrn Alberts macht Mathe Spaß. Die anderen Fächer sind auch schön. Deutsch war schon in der Grundschule ein anspruchsvolles Fach. In diesem Halbjahr durften wir uns anfangs kreativ Geschichten ausdenken, das fand ich schön. Später haben wir die Grammatikregeln verfestigt, die wir in der Grundschule nur angeschnitten hatten. Zum Abschluss des Halbjahres haben wir den „Erlkönig“ von Goethe gelernt und vorgetragen. Ich fand das Vortragen nicht besonders schwer. In Sport haben wir jetzt auch andere Themen als früher: Basketball, Floorball und Geräteturnen. Auch Kunst ist anspruchsvoller. In der Grundschulzeit wurde oftmals nur gebastelt, wir lernen jetzt Portraits und Stillleben zu zeichnen. Erstmals seit der 3. Klasse haben wir in Musik wieder Noten bearbeitet, jetzt wird das Thema richtig vertieft. Mir gefällt, dass wir nicht mehr Heimat- und Sachkunde gemischt haben, sondern zwei neue unabhängige Fächer: In Geographie haben wir erstmals „echte“ Erdgeschichte und das Klima durchgenommen. In Biologie fand ich toll, dass wir etwas über die Zusammensetzung der Nahrungsmittel erarbeitet haben. Im Religionsunterricht fehlt mir, dass wir Englisch sprechen, denn ich komme aus einer Bili-Klasse, wo wir den ganzen Tag Englisch gesprochen haben.
Sonst freue mich auf das nächste Halbjahr und ich glaube, dass die anderen Mitschüler es auch tun.
J W S
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