Die wenigen Wochen zwischen Weihnachten und der
Zeugnisvergabe sind in etwa so sinnvoll, wie im
Hochsommer eine Pudelmütze zu tragen - komplett überflüssig.
Die Schüler denken sich ja doch nur: "Ach, was ich
jetzt in diesen Wochen mache, zählt eh nicht so wirklich in ein Zeugnis."
Und den Lehrern fällt beinahe täglich ein, dass sie ja noch die Noten eintragen
müssen, dass die Zeugniskonferenz schon nächsten Donnerstag ist, und dass man
vorher noch schnell einen Test schreiben könnte, um die Schüler noch einmal zum
Lernen zu motivieren.
Diese typischen Leerlaufwochen pendeln demnach zwischen
Langeweile, Stress für die Lehrer und die Schüler und jedem Morgen der Frage:
"Warum, um Gottes Willen, tu ich mir das an?!"
Um diesen unangenehmen Zuständen aus dem Weg zu gehen, gibt
es nur eine einzige, sinnvolle Lösung: Wir führen drei Wochen Extraurlaub für
alle ein - sowohl für Schüler, als auch für Lehrer.
Nach dann insgesamt fünf Wochen Ferien ist nämlich wirklich
jeder erholt und kann sich wieder voll und ganz auf die Schule konzentrieren.
Außerdem wird unnötigem Stress und ermüdender Langeweile vorgebeugt und am Ende
der Ferien gibt es wesentlich mehr fröhliche Gesichter als noch zuvor.
Und denkt doch erst einmal an die enorme Kosteneinsparung -
es wird nicht nur wesentlich weniger Kopierpapier benötigt, sondern auch viel
weniger Benzin verbraucht, da die täglichen Fahrstrecken von Lehrern und
Schülern entfallen - so werden die Portmonees kaum belastet und wir schützen
durch unsere Ferien die Umwelt und können daher mit gutem Gewissen in ein neues
Halbjahr starten.
ric
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