Jugend gegen AIDS, Jugend gegen Drogen, Jugend gegen Gewalt-
Heutzutage ist die Jugend fast alles. Aber es gibt auch Dinge, FÜR die
es sich zu sein lohnt. Angefangen bei Gleichberechtigung und
Gleichstellung in Deutschland bis hin zu internationalen Aufgaben wie
die Bekämpfung des Hungers in den armen Ländern dieser Welt. Zu diesen
internationalen Aufgaben gehört die Erhaltung des Regenwaldes.
Tagtäglich werden unzählige Hektar des Regenwaldes zur Erschließung von
landwirtschaftlichen Nutzungflächen oder für die Holzproduktion
abgeholzt. Doch dieser Vorgang fördert den Klimawandel, da der Regenwald
sozusagen die 'grüne Lunge' der Erde ist. Bäume verwandeln das CO² in
der Troposphäre in Sauerstoff, den Tiere und Menschen zum Atmen
benötigen. Ohne diese grüne Lunge wäre menschliches Leben kaum möglich.
Trotzdem wird dieses überlebenswichtige Organ der Erde durch Profitgier
immer kleiner. Nun fragt man sich, was kann man tun? Wir leben in einem
priviligierten Land und genießen den Luxus, Trinkwasser, Papier und
Lebensmittel im Überfluss zur Verfügung zu haben. Der Regenwald ist am
anderen Ende der Welt. Was sollte er uns interessieren? Gerade diese
Frage ist ein großer Denkfehler. Gerade uns geht es sehr viel an, was
aus dem Regenwald wird. Wir sind Deutschlands nächste Generation. Wir
müssen uns jetzt für ein besseres Morgen einsetzen. Und deshalb müssen
wir unsere grüne Lunge jetzt schützen. Dies kann man einerseits durch
sparsame Benutzung von Papier tun, andererseits aber auch durch den
Verzicht auf Produkte, die Palmöl enthalten- Für dessen Produktion wird
der Regenwald massiv abgeholzt. Aber wir können auch helfen, dem
Regenwald vor Ort zu helfen- Zum Beispiel mit der Unterschriften-Aktion
der WWF-Jugend. Mit ein paar wenigen Klicks auf der Internetseite www.wwf-jugend.de
lässt sich entweder online eine Stimme abgeben oder eine
Unterschriftenliste ausdrucken. Wir als Jugend können gemeinsam etwas
bewegen. Lasst uns den Regenwald nicht abschreiben!
SKN
Auf diesem Blog stellen wir die wichtigsten Artikel aus der letzten Maia rein! Viel Spaß beim Lesen!
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Mittwoch, 5. Dezember 2012
Samstag, 27. Oktober 2012
Pfadfinder - Ein Vorurteil!?
Wer kennt die Vorurteile nicht? Kekse verkaufend von Tür zu Tür gehen. Pilze im Wald sammeln oder dort mit den Tieren leben und Spuren suchen. So etwas, oder ähnliches, hat sicher jeder von euch schon einmal gehört. Ich möchte gerne mit dem Artikel diese Vorurteile auflösen und über die Pfadfinder aufklären.
Gegründet wurden die sogenannten “Scouts“ von Robert Baden-Powell im Jahre 1907 in England. Schon damals gab es einen hohen Andrang, denn die Kinder fanden schnell Spaß daran, aus dem Alltag zu kommen und der Natur etwas näher zu sein. Früher war es allerding nur für Jungen erlaubt, Mädchen durften erst später daran teilnehmen. Heutzutage gibt es viele verschiedene Vereine, die jeweils einen anderen Schwerpunkt haben, aber im Grunde doch das Gleiche bewirken. In Schleswig-Holstein gibt es vor allem den REGP (Ring evangelischer Gemeindepfadfinder) und den VCP (Verband christlicher Pfadfinder). Beide haben eines gemeinsam: Ihre Verbindung zur Kirche.
Aber was machen wir bei den Pfadfindern? Ich spreche nur für den Stamm Westwind in Heide (Teil des REGPs), wenn ich etwas über die Gruppenstunden berichte, denn in anderen Stämmen kann dies etwas abweichen.
Nein, wir backen und verkaufen keine Kekse, sammeln keine Abzeichen, indem wir zum Beispiel einer alten Frau über die Straße helfen und ebenso wenig befinden wir uns die ganze Zeit im Wald auf Pilzsuche. Vielmehr soll in den Gruppenstunden den Kindern die Möglichkeit geboten werden, ohne dafür zu bezahlen, eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu haben und zu lernen in einer Gruppe zusammenzuhalten. Wir spielen und singen außerdem in den Gruppenstunden. Wir geben den Kindern bewusst früh (ab 10 Jahren) die Verantwortung zum Beispiel eine Messerprüfung abzulegen und dann ein Messer bei den Gruppenstunden als Werkzeug (! - keine Waffe!) benutzen zu dürfen. Des Weiteren bringen wir den Kindern bei, Kothen und Jurten zu knüpfen und aufzubauen, Feuer zu machen, mit Kompass und Karten umzugehen und Bünde und Knoten zu erlernen. Ein weiteres Themenfeld ist die Bibelkunde und die Flora und Fauna. Ein bis zwei mal im Jahr geht es dann auf Fahrt, was für die Kinder etwas sehr Aufregendes ist. Einige sind dann das erste Mal alleine ohne Familie von Zuhause weg. Doch bisher haben wir nur positive Rückmeldungen von den Kindern bekommen.
Ab der zweiten Klasse sind alle bei uns Willkommen. Mit etwa 14 Jahren besteht die Möglichkeit mithilfe von Helferkursen (1-3) und Juleica, Mitarbeiter zu werden. Bei Interesse hört euch einfach mal um, was für Möglichkeiten ihr habt. Gut Pfad!
FiW
Donnerstag, 26. April 2012
Cannabis-Legalisierung Contra
Als ich mich entschied gegen die Legalisierung von Cannabis
zu argumentieren, hab ich nicht verstanden, wieso andere sich dafür
aussprachen. Wieso sollte man etwas „Schlechtes“, etwas „Schädigendes“ wie eine
Droge, erlauben.
Die meisten würden jetzt sagen, wenn man diese Droge
weiterhin verbietet, sollte man auch Zigaretten, Alkohol und Kaffee verbieten.
Aber andere Dinge zu verbieten, um etwas Altes nicht erlauben zu müssen, halte
ich persönlich für falsch.
Ich selbst würde mich eher auf die Folgen einer
Legalisierung von Cannabis konzentrieren, die dabei entstehen würden. Schon
jetzt beeinflusst Alkohol viele Menschen, besonders Jugendliche, die den
Gebrauch von Alkohol oft missbrauchen. Cannabis mag vielleicht nicht
grundlegend gefährlich sein, dennoch beeinflusst es den Menschen bei seinen
Handlungen, sobald er die Droge zu sich genommen hat.
Unterdessen verliert Cannabis nach ein paar Stunden genau
wie Alkohol die Wirkung, trotzdem ist es noch für Tage im Blut nachweisbar. Das
bedeutet, dass man nach einer Einnahme für drei Tage nicht Auto fahren dürfte,
denn es wäre nicht zu beweisen, wann man die Droge genommen hat, solange es im
Blut ist. Wie viele Autofahrer würden sich daran wohl halten?
Desweiteren ist der Suchtfaktor der Droge zwar nicht größer
als von Alkohol oder Nikotin, dennoch ist sie gewohnheitsformend. Das
„High-Gefühl“, welches man durch die Droge erfahren kann, wirkt sich auf jeden
Menschen anders aus. Trotzdem wäre meine größte Sorge, dass besonders
Jugendliche nach der legalen Einnahme von Cannabis versucht wären, stärke
Drogen zu nehmen, um ein noch höheres „High-Gefühl“ zu erreichen.
Die Frage ist also, ob es sich wirklich lohnt Cannabis zu
legalisieren. Erzielen wir dadurch einen großen Vorteil, wenn eine weitere
Droge für junge wie alte Menschen zugänglich wär? Mehr Sicherheit, weil sie
sich jetzt mit sauberen statt mit verschmutzten Stoff zu dröhnen? Ich denke nicht.
HvW
Cannabis-Legalisierung Pro
Zwar ist der Konsum von Cannabis in der
BRD als rein selbstschädigendes Verhalten theoretisch nicht untersagt,
doch ist er durch das Verbot von Einfuhr, Erwerb und Besitz der Droge
rein faktisch nicht mit deutschem Recht vereinbar. Gegen dieses
faktische Verbot und für die Legalisierung von Cannabis gibt es
allerdings gute Gründe.
Bevor diese genannt werden, sollte man zunächst mit einem verbreiteten Märchen über Cannabis aufräumen: Natürlich birgt auch der Cannabiskonsum Risiken. Dieser ist aber entgegen weit verbreiteter Mythen nicht schädlicher, als der Konsum vieler legaler Drogen wie z.B. Alkohol oder das Rauchen von Zigaretten. Es ist sogar so, dass der Wissenschaft keine Personen bekannt sind, die aufgrund ihres Cannabiskonsums gestorben sind. Eine mehrhundertfache Überdosierung, die für den Eintritt des Todes beim Menschen nötig wäre, ist mit den konventionellen Konsumpraktiken – anders als beim Alkohol – gar nicht erreichbar.
Das Problem, das tatsächlich besteht und aus dem die meisten gesundheitlichen Risiken hervorgehen, ist hingegen die Verunreinigung der Droge mit Streckstoffen wie z.B. Glas oder Fetten bis hin zu Schuhcreme. Mit einer Legalisierung könnte man diesem Umstand ein Ende bereiten. Ein staatlich kontrollierter Cannabisanbau und der Vertrieb über lizensierte Geschäfte oder Apotheken könnte nämlich die Reinheit des Produktes garantieren und würde verunreinigtes „Gras“ vom Markt verdrängen. Gleichzeitig wäre auch die Aufklärung über maßvollen und bewussten Konsum durch die Entkriminalisierung von Konsument_innen wesentlich einfacher, da diese leichter erreichbar wären.
Derzeitig geht dem Staat durch das Verbot auch eine Menge Geld durch die Lappen; so könnte man Cannabis im Falle einer Legalisierung ähnlich wie Alkohol, Tabak oder Treibstoff besteuern und sich die Ausgaben für Repressalien gegen harmlose Konsument_innen sparen. Das eingesparte und eingenommene Geld ließe sich so für sinnvolle Dinge wie die Förderung der Bildung oder die Aufstockung des Sozialhaushaltes nutzen.
Letztendlich sollte jedem_r klar sein – ob nun Kiffer_in oder nicht – dass das Cannabisverbot einen Eingriff in die persönliche Freiheit darstellt, denn was man mit seinem eigenen Körper anstellt, sollte eigentlich jedem_r selbst überlassen sein.
OBI
Bevor diese genannt werden, sollte man zunächst mit einem verbreiteten Märchen über Cannabis aufräumen: Natürlich birgt auch der Cannabiskonsum Risiken. Dieser ist aber entgegen weit verbreiteter Mythen nicht schädlicher, als der Konsum vieler legaler Drogen wie z.B. Alkohol oder das Rauchen von Zigaretten. Es ist sogar so, dass der Wissenschaft keine Personen bekannt sind, die aufgrund ihres Cannabiskonsums gestorben sind. Eine mehrhundertfache Überdosierung, die für den Eintritt des Todes beim Menschen nötig wäre, ist mit den konventionellen Konsumpraktiken – anders als beim Alkohol – gar nicht erreichbar.
Das Problem, das tatsächlich besteht und aus dem die meisten gesundheitlichen Risiken hervorgehen, ist hingegen die Verunreinigung der Droge mit Streckstoffen wie z.B. Glas oder Fetten bis hin zu Schuhcreme. Mit einer Legalisierung könnte man diesem Umstand ein Ende bereiten. Ein staatlich kontrollierter Cannabisanbau und der Vertrieb über lizensierte Geschäfte oder Apotheken könnte nämlich die Reinheit des Produktes garantieren und würde verunreinigtes „Gras“ vom Markt verdrängen. Gleichzeitig wäre auch die Aufklärung über maßvollen und bewussten Konsum durch die Entkriminalisierung von Konsument_innen wesentlich einfacher, da diese leichter erreichbar wären.
Derzeitig geht dem Staat durch das Verbot auch eine Menge Geld durch die Lappen; so könnte man Cannabis im Falle einer Legalisierung ähnlich wie Alkohol, Tabak oder Treibstoff besteuern und sich die Ausgaben für Repressalien gegen harmlose Konsument_innen sparen. Das eingesparte und eingenommene Geld ließe sich so für sinnvolle Dinge wie die Förderung der Bildung oder die Aufstockung des Sozialhaushaltes nutzen.
Letztendlich sollte jedem_r klar sein – ob nun Kiffer_in oder nicht – dass das Cannabisverbot einen Eingriff in die persönliche Freiheit darstellt, denn was man mit seinem eigenen Körper anstellt, sollte eigentlich jedem_r selbst überlassen sein.
OBI
Mittwoch, 7. September 2011
Es ist soweit!
Hallo Leser & Leserinnen,
dies ist der Blog unserer veränderten Schülerzeitung! Wie versprochen, veröffentlichen wir auf dieser Seite nach jeder Maia ein paar Artikel zum Nachlesen. Außerdem gibt es zum Beispiel eine Geschichte von einem Mädchen aus der 7. Klasse, die in die letzte Zeitung nicht mehr ganz gepasst hat.
In unserer ersten Ausgabe ging es hauptsächlich um das neue Schuljahr und dessen Veränderungen, wie zum Bsp. das erweiterte Frühstücksangebot der Mensa.
Wer durch das Lesen Interesse am Schreiben bekommen hat, wir treffen uns jeden Mittwoch nach der 7. Stunde in Raum 16. Wir nehmen auch gerne Artikel oder Geschichten von anderen Schülern entgegen und veröffentlichen sie entweder in der nächsten Maia oder auf diesem Blog.
Natürlich stehen wir mit unserem neuen Konzept noch am Anfang und bitten deshalb um ernst zu nehmende Verbesserungsvorschläge.
Vielen Dank & viel Spaß! :)
Euer Maia Team
dies ist der Blog unserer veränderten Schülerzeitung! Wie versprochen, veröffentlichen wir auf dieser Seite nach jeder Maia ein paar Artikel zum Nachlesen. Außerdem gibt es zum Beispiel eine Geschichte von einem Mädchen aus der 7. Klasse, die in die letzte Zeitung nicht mehr ganz gepasst hat.
In unserer ersten Ausgabe ging es hauptsächlich um das neue Schuljahr und dessen Veränderungen, wie zum Bsp. das erweiterte Frühstücksangebot der Mensa.
Wer durch das Lesen Interesse am Schreiben bekommen hat, wir treffen uns jeden Mittwoch nach der 7. Stunde in Raum 16. Wir nehmen auch gerne Artikel oder Geschichten von anderen Schülern entgegen und veröffentlichen sie entweder in der nächsten Maia oder auf diesem Blog.
Natürlich stehen wir mit unserem neuen Konzept noch am Anfang und bitten deshalb um ernst zu nehmende Verbesserungsvorschläge.
Vielen Dank & viel Spaß! :)
Euer Maia Team
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