Mittwoch, 2. Januar 2013

Filmkritik: 2012

Wir beschäftigen uns nun seit Jahren mit dem Fakt, dass am 21.12.2012 die Welt untergehen soll. So griff auch der Regisseur Roland Emmerich das Thema auf und schuf den Film „2012“.
Der amerikanische Katastrophenfilm aus dem Jahr 2009 zeigt den Autor Jackson Curtis (John Cusack), der mit seinen Kindern völlig überraschend auf geheime Präventionsmaßnahmen der US amerikanischen Regierung stößt. Diese und weitere weltweite Regierungen planen bereits auf Hochdruck die Menschheit vor dem Aussterben zu retten, weshalb riesige Schiffe gebaut werden, auf die jedoch nur wenige Menschen passen. Nach der Entdeckung und einigen offensichtlichen Vorstufen des Unterganges, versucht Curtis mit aller Kraft seine Kinder, seine Ex-Frau (Amanda Peet) und dessen Mann vor dem Chaos zu retten.
Der Film beeindruckt mit großartigen animierten Bildern und einem wahnsinnigen Szenario der Zerstörung. Jedoch sind die Charaktere typisch heroisch, wobei der Tod von Milliarden von Menschen sehr oberflächlich abgedeckt wird, solange die Familie des Helden überlebt. Wissenschaftler kritisieren bereits den unrealistischen Ablauf des Weltunterganges, wobei der Film aber schon nach vier Tagen im Kino das gesamte Produktionsbudget von ca. 200 Millionen US-Dollar einspielte.
Obwohl der Film vielleicht unrealistisch sein mag, lohnt es sich schon, 2012 für einen actionreichen DVD-Abend auszuleihen.

HvW

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