Montag, 26. November 2012

Filmkritik- Skyfall

Seit dem 1. November heißt es in den Kinos wieder: „Agent 007 meldet sich zum Dienst!“
Somit passt es auch gut, dass es gleich das 50-jährige Jubiläum der erfolgreichen Bond-Filme ist.
In Skyfall wird die Loyalität des MI6 Agenten, James Bond, zu seiner Vorgesetzten M auf die Probe gestellt. Bereits zu Beginn des Films verschwindet Bond nach seinem angeblichen Tod von der Bildfläche und erscheint erst wieder, als das Vereinte Königreich seine Hilfe zu benötigen scheint. Der bekannte Doppel-0 Agent scheint jedoch eingerostet, so dass es für den Zuschauer umso spannender ist, wie Bond den Kampf gegen den Feind aufnimmt.
In diesem Fall könnte man den sogenannten Feind gut mit dem Joker aus „The Dark Knight“ vergleichen. Ein gerissener, psychisch-kranker, doch zugleich kluger Mann, der fast unberechenbar erscheint. Daniel Craig, der nun zum dritten Mal die Rolle des Agenten einnimmt, ist hingegen ein sehr cooler, doch witziger Charakter. Er bringt die Zuschauer durch raffinierte Antworten zum Schmunzeln und gleicht so möglicherweise auch die fehlende Erotik aus, die von vielen Kritikern vermisst wird.
Gerade für die wirklichen Bond-Fans ist der neue Film interessant, denn die Macher haben sich mehrere alte Zitate und Elemente aus den vergangenen Jahren rausgesucht und geschickt eingebaut. Diese Mischung aus Aktion, Humor und Nostalgie, macht den neuen James Bond  „Skyfall“ zu einem mehr als sehenswerten Film.
HvW

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