Jeder Mensch sollte gemäß seiner Begabungen individuell gefördert werden. Das deutsche Bildungsmodell, in weiten Teilen der Welt hoch angesehen, soll genau dafür sorgen. Man muss akzeptieren, dass wir alle verschieden sind, dass wir alle verschiedene Begabungen haben und dass wir gemäß diesen verschieden gefördert werden müssen. Manch einem wäre es lieber, wir wären alle gleich, aber schaut doch Mal zu eurem Nächsten, ist er genauso, wie ihr? Ich wage dies zu bezweifeln. Ich gehe sogar so weit, zu sagen, dass ich nicht so sein möchte, wie mein Nächster, denn es ist doch die Diversität, das Verschiedene, was einen jeden Menschen ausmacht. Für ein Gymnasium ist es einfach falsch, die Schwachen zu fördern. Die Bildungslandschaft sollte Schulformen für die Schwachen anbieten, die an Stelle des Gymnasiums hätten gewählt werden können. Die Anforderungen und das Niveau des Gymnasiums für die Schwachen zu senken, wäre also ein Schritt in die falsche Richtung. Vielmehr sollte das Level gehalten und die starken, wie hier am WHG mit der Begabtenförderung, gefördert werden. Es gibt keine Schulform über, aber etliche unter dem Gymnasium. Deshalb muss eigentlich noch viel stärker in die Begabtenförderung investiert werden, um noch mehr Schüler fördern zu können.
Wir müssen den Mut zur Bildungselite aufbringen! Wenn nicht wir, wer dann?
FCB
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